Bei allem was man so hört scheint der liebe Herr Steinhöfel ja kein Mensch zu sein mit dem man am Stammtisch
mehr als das Pflichtbier trinken würde.
Da werden Gesetze, die ein Wuchern des Wettbewerbs verhindern sollen und dem Kunden Vergleiche ermöglichen sollen genutzt um Mitbewerber zu verklagen. Und das anscheinend im ganz großen Stil:
“Von einer “massiven Welle, bestimmt 1000 Fällen” berichtet auch der Kölner Anwalt Rolf Becker, der fünf Dutzend Firmen vertritt. “Manche Mandanten erhalten fünf Abmahnungen von drei verschiedenen Media-Märkten. Steinhöfel zieht nomadisierend durch die Republik, zu den Gerichten, wo er den größten Erfolg und die höchsten Streitwerte vermutet.” Eine Statistik über die Verfahren führen die Gerichte nicht, sie berichten nur von “sehr vielen, sehr ähnlichen” Fällen.” www.Faz.net
So macht man das also am besten: Nur da klagen wo man ein quasi Heimspiel hat. Super Idee. Auf diese Weise zeigt man viel mehr Leuten, dass man so “Saugünstig” ist, dass es eigentlich schon wehtut.
Mindesten genauso wie die Werbung, die, wie Johnny bei Spreeblick so schön sagt, “das winzig kleine Stück traditionsreiche Popkultur” verschandelt, was auch anderen schon aufgestoßen ist.
Apropos:
Steinhöfel hatte doch auch noch diese Rechnung offen. Ebenjener Rainersacht hat nun diesen Artikel veröffentlicht,
in dem vom Abmahnwahn als BSE des neuen Jahrtausends die Rede ist und ganz richtig geschlussfolgert wird, dass es im Endeffekt nur um eines gehe:
KRITISCHE STIMMEN MUNDTOT MACHEN!!!
Wie das mit der Meinungsfreiheit kollidiert sollte klar sein.